Überreste aus vergangenen Zeiten

 

  Anlagen des Pommernwalles

 
 
Manche der hier erscheinenden Bilder haben wir zwar jetzt geschossen, leider aber in schwarz-weiß. Sobald es die Zeit irgendwie erlaubt, wiederholen wir die Tour und werden die Bilder farbig einfügen. Wir denken aber, manch einer wird auch mit diesen Bildern etwas anfangen können.

Mitten im Wald Schiessscharte gut erhalten und begehbar
  Auf der Bundesstraße 651 folgten wir dem Fluss Pilawa der in die Überschwemmungsgebiete Nardarzyce mündet.  
  Eine hübsche Landschaft die es sich lohnt anzusehen.  
Von Nardarzyce  ( Rederitz) aus fuhren wir wieder Richtung Borne Sulinowo weil wir den Staudamm des Pommernwalles besuchen wollten. Leider ist dies ein ziemlich mühsames Unterfangen da es keine Hinweisschilder dafür gibt.  An einer Straßengabelung fanden wir dann schließlich einen kleinen blauen Beutel an einen Ast gebunden. Hier hatten sich wohl auch schön ärgerliche Touristen eine Markierung einfallen lassen.
Ein holpriger Weg durch den Wald brachte uns dann schließlich an die richtige Stelle. Aber auch die konnten wir nur dank eines offenen Wagenfensters finden, denn wir hörten dadurch das Rauschen des fallenden Wassers.
  Das Wassersperrwerk Nardazyce, Bestandteil des ehemaligen Pommernwalles ( Das Sperrwerk selbst befindet sich in Privatbesitz. Der Besitzer wohnt in einem Campingwagen im Sommer auf dem Gelände.  Ab Herbst ist es aber wieder frei für die Besucher. Übersetzen im Sommer aber mit Kanu und Kajak ist auf alle Fälle erlaubt.) rauschendes Wasser mit springenden Fischen
Da auf der Karte mehrere Bunker auf der Flussseite eingezeichnet waren, folgten wir der Straße 651 wieder Richtung Nardarzyce und bogen über den Fluss nach Starowice ( Zacharin) ab. Wir hielten uns auf einem Weg der direkt neben dem Fluss entlang lief. Auch hier hieß es langsam fahren, denn der Weg ist auch nur ein Sandweg.

Wieder nur dem Gehör folgend fanden wir dann die richtige Stelle.

Bunker entlang der Nardarzyce
Von hier aus der FWST. 23 folgend fuhren wir bis Liszkowo ( Altenwalde) und von dort aus durch den Wald zurück nach Borne Sulinowo
jetzt folgen eine Reihe von Bunkern die entlang des Flusses sich befinden

immer noch gut sichtbar die Laufgräben, die Wälder sind zum Teil damit regelrecht durchzogen

und manchmal findet man nur noch gesprengte Überreste

Gleich hinter unserem Dorf befinden sich die Bunkeranlagen von Smiadowo.
Bereit rechts und links neben der Strasse 20 befinden sich einige Überreste
und auch nach noch so langer Zeit sind immer noch die Schleichwege zu den Bunkern gut zu erkennen
Die ganze Truppe kämpfe sich durch den Berg ( Hügel) Smiadowo und war erstaunt, wo sich der Ausgang befand. Keiner hätte das geahnt, weil dieses Loch einfach zu klein aussah.
Bei einer weiteren Tour durch den Bunker haben wir einen Bewohner ausfindig machen können.

Eine Fledermaus verbringt hier ihren Winter.

unsere Gäste waren begeistert. Unsere nächste Tour führte uns zunächst wieder von Borne Sulinowo aus nach Nardarzyce und von dort in Richtung Sypniewo ( Zipnow)
An der Straße fanden wir dann die Denkmäler die für die gestorbenen des Oflag IID
Jetzt im Winter haben wir auch endlich die Gräber des Oflag gefunden. Im Sommer war dies nur schwer auszumachen, da die Grabkreuze aus abgeschnittenen Birken Ästen sind und wir auch zu früh aufgegeben hatten.

Wir nahmen diesmal einen anderen Weg in den Wald und waren schon fast wieder der Meinung, wir finden diese Friedhöfe nicht.

 

Nachfolgend ein paar Bilder die uns sehr beeindruckt haben und uns still werden ließen, als wir vor diesen Gräbern standen. Erst im Jahr 2003 wurden die Massengräber gefunden.
 OFLAG II D

ein kleiner Bericht sehr lesenswert.

Wir fanden auch noch, wenn man dem Feldweg rechts folgend neben der Strasse Richtung Wald geht rechtsseitig im Wald eine alte Kläranlage.

 

Wir haben noch nicht nachgeforscht, ob diese aus Klomino kommt oder im Wald den Hügel hinauf auch noch eine Art Ansiedlung sich befand oder diese Kläranlage zum Offlag gehörte.

Diese Lurche leben in dieser Kläranlage

Und weiter dann mit Bunkeranlagen in den Wäldern der Klominer Heide
Munition die neben dem Bunker lag
Auch den Friedhof suchten wir, Gräber fanden wir nicht, dafür ein paar alte Knochen, die wir aber nicht unbedingt einem Menschen zuordnen wollen und wieder alte Munition.
   
Einen anderen Friedhof fanden wir in Dambrowica   ( Dummerfitz) schlecht erhalten und ziemlich vermüllt
und mit unseren Gästen waren wir noch auf dem alten Friedhof in Przeleg
  Eine neue Tour, eigentlich wollten wir nach Walcz und dann weiter zur Magnetstrasse in Rudwica, drehten wir dann aber über die Dörfer wieder zurück Richtung Borne Sulinowo und fanden weitere Bunkeranlagen und Wahrzeichen des Pommernwalles und der russischen Besatzungszeit.  
  ein Stück weiter in einem kleinen Dorf gab es plötzlich ein Hinweisschild auf ein paar Bunkeranlagen mitten im Wald und ebenso das Schild " Straße des Sterbens"

Etliche Kilometer fuhren wir durch den Wald und meinten schon wir hätten uns verfahren, als wir plötzlich links und rechts neben dem Weg die Bunkeranlagen fanden.

 

See hinter den Bunkeranlagen

Noch ein Bunker wurde uns gezeigt.

Auf dem Wege von Szczecinek nach Jelenino, aber nicht der Hauptstraße folgend sondern abseits durch die Wälder

 

Die Raketenstartsilos in Brzeznica Kolonie Zuerst standen hier nur die Bunker die zu den Anlagen des Pommernwalles gehörten  Danach kam zur russischen Besatzungszeit die Raketenstartsilos auch mit atomaren Sprengköpfen.
Beobachtungsposten und Schiessscharten im ganzen Bereich verteilt
  Wir möchten hier einmal erwähnen, dass wir nicht die Zeit, in der diese Anlagen entstanden sind, verherrlichen. Wir sind nur auf der Suche nach diesen Bunkern weil wir denken, es gibt genug Interessenten für diese Bauten. Mancher wird dann auch vor diesen Anlagen stehen und darüber nachdenken mit welchem Aufwand von Mensch und Material diese wohl entstanden sind.

 

 

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